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Was bedeutet "SOTDMA"?

Die Abkürzung „SOTDMA“ steht für „Self-organized time-division multiple access” und beschreibt einen Generationswechsel in der AIS-Verkehrslenkung. Diese Übertragungsmethode war bisher den Class-A AIS-Geräten der Seeschifffahrt vorbehalten und findet nun Einzug und damit auch zu einer Verbesserung in der Sportschifffahrt.

Für Class-B Geräte der Sportschifffahrt gab es bisher bzw. in den alten AIS-Geräten keine Zeit Reservierungen. Sie mussten bis zu einem freien Zeitschlitz warten und konnten erst dann ihr AIS-Telegramm senden. Bei zu dichtem Schiffsverkehr konnte es dabei durchaus passieren, dass ein Sportschiff mit einem Class-B Gerät aus Zeitmangel ausgelassen wurde, da es in zu wenigen Zeitschlitzen keine AIS-Telegramme versenden konnte.
Im Detail beschreibt die Methode SOTDMA, wie sich Schiffe die Sendezeit automatisch so aufteilen, dass jedes Schiff alle für die Sicherheit relevante Information (AIS-Telegramme) an alle Schiffe in UKW-Reichweite senden kann. SOTDMA teilt dafür jeden der beiden AIS-Funkkanäle in 2250 Zeitabschnitte (Zeitschlitze pro Minute) auf. Jedes Schiff hat damit 26,6 Millisekunden Zeit um in dem zugewiesenen Zeitschlitz seine AIS-Daten an alle anderen Schiffe zu senden. Gleichzeitig wird der Zeitschlitz der nächsten Meldung reserviert. Verlässt ein Schiff den UKW-Empfangsbereich, wird der reservierte Zeitschlitz für andere Teilnehmer freigegeben.
Die neue Generation der AIS-Transmitter von Weatherdock "easyTRX3" arbeitet nun auch nach dem SOTDMA-Verfahren und kann deshalb von den Sicherheitsstandards der Seeschifffahrt profitieren. Darüber hinaus wurde die Sendeleistung  der neuen "easyTRX3" von 2 auf 5 Watt erhöht.

Folgende AIS-Geräte von Weatherdock verfügen über die "SOTDMA"-Technologie (Artikelnummer)

AIS-Transponder:
 
 
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sprechen Sie uns gern direkt +49 (30) 85 99 91 38 darauf an.
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