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Bord-PC / Yacht PC

In der modernen Sportschifffahrt werden Bord-PCs immer wichtiger. Die wohl wichtigsten Anwendungsgebiete von Computern an Bord sind die Nutzung elektronischer Seekarten als Navigationshilfe sowie der Empfang des Seewetterberichts.

Darüber hinaus bieten Computer an Bord einer Yacht noch viele weitere Vorteile, wie die Möglichkeit, Internet auf der Yacht zu nutzen, ein digitales Reisetagebuch zu führen, Bilder und Videos zu bearbeiten oder sich einfach von Filmen oder Serien unterhalten zu lassen.

Bei der Auswahl eines Bord-PCs ist jedoch einiges zu beachten, damit der Rechner auch das leistet, was der Skipper von ihm erwartet. Soll der Computer beispielsweise für Videobearbeitung genutzt werden, muss ausreichend Rechenleistung zur Verfügung stehen. Für Navigation, Kommunikation und dokumentarische Aufgaben genügt auch ein Computer mit geringerer Leistung. Mehr Rechenpower geht jedoch in der Regel mit einem höheren Stromverbrauch einher, was an Bord eines Schiffes in jedem Fall zu berücksichtigen ist.

Shuttle-Barebone als Basis für den idealen Bordrechner

Shuttle DX30Ein Shuttle-Barebone oder auch Shuttle-PC stellt eine sehr gute Basis für jeden Bordrechner dar. Es handelt sich dabei um konfigurierbare Computer, die hinsichtlich Leistung und Leistungsaufnahme (Watt) optimiert sind. Außerdem sind sie in sehr kompakten Gehäusen verbaut, welche sich auch ideal für die Platz sparende und feste Montage an Bord eignen, sodass ihnen auch schwerer Seegang nichts anhaben kann. Aber wie unterscheiden sich die verschiedenen Shuttle-PCs und was ist bei der Wahl des Bord-PCs zu beachten?

Rechenleistung: Welcher Prozessor für welche Anwendung?

Die vielleicht wichtigste Frage ist die der Leistungsfähigkeit. Für Skipper, die den PC auf ihrer Yacht „nur“ zur Navigation und Kommunikation verwenden möchten, sind die Modellen mit Prozessoren aus der Celeron-Familie sehr gut geeignet. Die Prozessoren bieten für diese Anwendungen ausreichend Leistung und verbrauchen mit maximal 12 Watt sehr wenig Strom.
Ein weiterer Vorteil der Shuttle-PCs mit Celeron-Prozessor ist, dass die CPUs so wenig Wärme produzieren, dass der Betrieb ohne Lüfter möglich ist, sofern der Bord-PC an einem ausreichend belüfteten Ort montiert wird. Modelle wie der
Shuttle DS77U eignen sich ideal für den 24/7-Dauerbetrieb, da sie sehr wenig Energie benötigen und aufgrund des nicht vorhandenen Lüfters nicht gereinigt bzw. gewartet werden müssen. Darüber hinaus arbeitet ein lüfterloser Rechner auch geräuschlos.

Prozessoren der Intel Core-Reihe hingegen kommen nicht ohne Lüfter aus. Sie sind ebenfalls für den Betrieb rund um die Uhr geeignet, sofern man die Lüfter regelmäßig von Staub befreit, um einer Überhitzung vorzubeugen. Im Vergleich zu den Celeron-Prozessoren bieten die Chips der Core-Reihe eine deutlich höhere Leistung, sodass sie auch für rechenintensive Anwendungen wie Bild- oder Videobearbeitung geeignet sind.

Bei den Intel Core Prozessoren hat man die Wahl zwischen Modellen der Reihen i3, i5 und i7. Je größer die Zahl, desto leistungsstärker ist der Prozessor. Einen sehr guten Kompromiss aus Leistung und Energieverbrauch bietet beispielsweise der Core i3-6100T. Selbst bei voller Auslastung benötigt ein Rechner wie der
Shuttle DH170 mit diesem Prozessor maximal 50 Watt.

Schnittstellen und Kommunikation

Welche Schnittstellen der Bordrechner haben sollte, ist abhängig von den tatsächlich benötigten Anschlüssen. Alle Shuttle-PCs verfügen über mehrere USB- und einen oder zwei LAN-Anschlüsse. WLAN wird von einigen Modellen bereits in der Grundkonfiguration unterstützt und kann ansonsten während des Bestellvorgangs optional hinzugebucht werden.

Von besonderer Bedeutung ist die Wahl der Monitoranschlüsse. Modelle wie der
Shuttle DH170 unterstützen bis zu drei Bildschirme, andere hingegen nur zwei. Je nach Modell stehen unterschiedliche Anschlüsse zur Verfügung wie VGA, HDMI, DVI oder Displayport. Hier ist darauf zu achten, dass die Schnittstellen des Bord-PCs zu denen der vorhandenen oder gewünschten Bildschirme passen. 

Speicher und Speichermedien

Bei der Konfiguration des eigenen Bordrechners hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen Speichertypen und -größen. Der Arbeitsspeicher (RAM) sollte für den reibungslosen Betrieb mehrerer Anwendungen gleichzeitig 4 GB betragen. Wer besonders aufwändige Programme wie bspw. Videobearbeitungsprogramme nutzen möchte, kann auch zu 8 GB RAM greifen. In diesem Fall muss aber auch ein 64-Bit-Betriebssystem eingesetzt werden, da ein 32-Bit-System nicht mehr als etwas über 3,5 GB nutzen kann.

Die Festplatte ist idealerweise ein Solid-State-Drive (SSD). Eine SSD arbeitet ohne mechanische Teile und ist daher vollkommen lautlos und schockresistent. Außerdem sind SSDs viel schneller als herkömmliche Festplatten.
Optische Laufwerke (CD / DVD) werden eher selten benötigt und sollten aus Gründen des Stromverbrauchs sowieso lieber als externe Geräte verwendet werden, welche man nur anschließt, wenn man sie tatsächlich benötigt.

Montage und 24/7-Betrieb

Generell eignen sich alle angebotenen Shuttle-PCs für den Betrieb rund um die Uhr. Die lüfterlosen Modelle sind problemlos für den 24/7- (dauerhaften) Betrieb geeignet. Es muss nur darauf geachtet werden, dass sein Standort ausreichend belüftet ist. Bei Computern mit Lüfter ist darauf zu achten, dass man diesen regelmäßig von Staub befreit. In der Regel ist so eine Reinigung aber auch nur ein bis zwei Mal im Jahr notwendig.

Die Montage des Bord-PCs ist natürlich ein weiterer wichtiger Punkt, denn der Rechner soll auch bei stürmischer See fest an seinem Platz bleiben. Einige Geräte, beispielsweise der
Shuttle DS68U, werden direkt inklusive einer Bordhalterung ausgeliefert. Vor allem leistungsstärkere Modelle, die sich auch sehr gut als Multimedia-PC im Wohnzimmer eignen, sind nicht von Haus aus mit einer Bordhalterung ausgestattet. Eine passende Halterung kann aber natürlich direkt mitbestellt werden.

Hilfreiche Zusatzfunktion - Neustart nach Stromausfall

Vielen Skippern nicht unbekannt: Die Bordstromversorgung ist kurzzeitig zusammengebrochen und hat damit den Bord-PC mit den elektronischen Seekarten ausfallen lassen. Die Komfortbatterie war schon recht weit runtergefahren und eine Elektrowinsch hat die Spannung dann soweit belastet, dass es für den Bordrechner nicht mehr gereicht hat. Das passiert zum Glück nur sehr selten, aber wenn es passiert, dann natürlich immer zum ungünstigsten Zeitpunkt. Also, Rechner wieder hochfahren, Navigation starten und weiter geht’s.

Anders ist es bei den meisten Shuttle-PCs. Die Hardware kann von ISY so konfiguriert werden, dass der PC automatisch neu bootet, sobald die Bord-Spannung wieder anliegt. Liegt das Navigationsprogramm im „Autostart“, wird mit dem Neustart der Hardware auch wieder die Navigation gestartet. Der Skipper kann sich somit nach denkbar kurzer Zeit wieder auf die
elektronische Seekarte verlassen.
 
Ein unschätzbarer Vorteil, der dazu für unsere ISY-Kunden kostenlos ist – sprechen Sie uns gern direkt (+49 (30) 85 99 91 38) auf diesen Feature-Wunsch an oder vermerken es direkt in Ihrem Bestellvorgang hier im Skippershop.


 NC03U DX30 DS68U DS77U DH170 XC60J XH110 XH170V X50V6